Unterschiedliche Verfahren

Heutzutage gibt es viele verschiedene 3D-Druck Verfahren. Einige Verfahren eignen sich um hochauflösende Präzisionsmodelle zu erstellen, mit anderen Verfahren können fertige Maschinenbauteile hergestellt werden. Grundsätzlich gibt es 3 Unterschiedliche Arten von Funktionsweisen:

  1. Drucken mit flüssigen oder pastösen Stoffen (UV aushärtende Maretialien, Thermoplaste)
  2. Drucken mit Pulverförmigen Stoffen (Metallpulver, Gips, Kunststoffe)
  3. Drucken mit Festen Stoffen (Papier, Folie)

Zum drucken mit flüssigen oder pastösen Stoffen zählen z.B. Verfahren wie:

  • STL, SLA (Stereolithografie) - Es ist eines der ältesten 3D-Druckverfahren und eignet sich bestens für die Erstellung von Hochauflösenden Modellen.
  • DLP (Digital Light Processing) - Mit einem Projektor werden Bilder auf ein lichtempfindliches Harz projiziert. Dieses härtet an den entsprechenden Stellen aus und es entsteht langsam das Bauteil.
  • MJM (Multijet Modeling) - Ähnlich wie bei einem Tintenstrahldrucker wird ein Lichtempfindliches Polymer auf eine Bauplattform gesprüht und mit UV-Licht ausgehärtet. Dieser Vorgang wiederholt sich bis das Bauteil fertig ist.
  • Polyjet Verfahren - Wie Multijet, nur mit mehereren Druckköpfen um mit verschiedenen Farben oder Materialien zu arbeiten.
  • FDM, FFF (Fused Deposition Modeling/Fused Filament Fabrication) Mit einer Heizdüse wird ein Kunststoffdraht geschmolzen und Schicht für Schicht auf eine Bauplattform aufgetragen. Ein sehr günstiges 3D-Druckverfahren.
  • Contour Crafting (Gebäude drucken) - Ein XXL 3D-Drucker, der größer ist als ein Haus, spritzt über eine Düse schnellhärtenden Beton auf das Fundament. Der Beton härtet so schnell, dass direkt eine zweite Schicht aufgetragen werden kann. somit ist es möglich ein komplettes Haus innerhalb eines Tages zu drucken.

Zum drucken mit Pulverförmigen Stoffen zählen folgende Verfahren:

  • 3DP (Pulverdruck) - Auf einen Tisch mit Pulverförmigem Material (Kunststoff, Keramik, Metall) wird mit einem Druckkopf ein Bindemittel aufgesprüht, ähnlich wie beim Tintenstrahldrucker. Anschließend wird mit einem Schieber wieder eine neue Schicht Pulver aufgetragen. Der Prozess wiederholt sich bis das Bauteil fertig ist. Die Druckqualität ist abhängig von der Korngröße des Pulvers.
  • SLS (Selektives Lasersintern) - Auf einen Tisch mit Pulverförmigem Material (Kunststoff, Keramik, Metall) wird mit einem Laserstrahl geschossen und das Pulver wird aufgeschmolzen. danach wird wieder eine Schicht Pulver aufgetragen und der Prozess wiederholt sich. Auch hier ist die Druckauflösung abhängig vom Material und der Körnung.
  • Laserauftragsschweissen - Hierbei wird mit einer Düse ein Metallpulver auf einen Tisch geblasen und mit einem Laserstrahl aufgeschmolzen.

Zum Drucken mit festen Materialien wie z.B. Papier oder Kunststofffolie wird das LOM-Verfahren (Laminated Object Modeling) angewendet. Hiebei wird Papier oder andere Materialien zugeschnitten und aufeinandergeklebt bis ein fertiges Bauteil entsteht.

Dies sind nur einige Verfahren die es zurzeit auf dem Markt gibt. 3D-Druck ist jetzt schon mit fast allen Materialien und Materialkombinationen möglich. Jährlich werden neue Verfahren und Techniken entwickelt, mit denen es möglich ist, größere, bessere und genauere Modelle und Werkstücke herzustellen. Und es dauert sicher nicht mehr lange bis 3D-Drucker einen großteil der Arbeiten von CNC-Bearbeitungszenrten übernehmen können.

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